Ärger über die KfW die Zweite
Von Chris am Mittwoch, den 17. September 2008 um 19:10 Uhr
Ende März haben wir ja schon einmal in einem Beitrag über die Unfähigkeit der KfW unserem Ärger Luft gemacht. Kurz davor hatten wir über unsere Hausbank ein Existenzgründer-Darlehen in Höhe von 50.000 Euro bei der KfW beantragt. Es wurde mit einem Hinweis auf das HOHE RISIKO unserer Unternehmung abgelehnt. In der darauf folgenden Woche wurden dann aber 400.000.000 Euro an Zocker-Bank IKB überwiesen. Diese brauchte das Geld, da sie bereits Millionen der Steuerzahler verzockt hatte. Den Kredit haben wir daraufhin von unserer Hausbank bekommen. Allerdings zu deutlich schlechteren Konditionen.
Und heute dann die neue Nachricht, die für jeden Existenzgründer und Jungunternehmer wie ein Schlag ins Gesicht sein muss. Die - von Steuergeldern finanzierte - Staatsbank KfW überweist Lehman Brothers zum 300.000.000 Euro. Dabei ist Lehman Brothers seit gestern oder vorgestern Insolvent, Konkurs, Pleite. Die 300 Millionen Euro, die von jedem von uns finanziert wurden, können also abgeschrieben werden.
Das besonders traurige daran ist, dass wir das Geld auf Euro und Cent zurück gezahlt hätten - schließlich hätten wir dafür privat haften müssen. Im Gegenzug verschleudern die Verantwortlichen der KfW ohne persönliches Risiko fremdes Geld. In solche Sauereien verwickelte Banker, Manager und Vorstände müssten einfach persönlich Haftbar gemacht werden. Bei solcher Unfähigkeit wäre man als Unternehmer schon längst in der Privatinsolvenz.
Links:
KfW überweist Lehman zum Konkurs 300 Millionen (FAZ.net)
Staatliche Förderbank KfW - Lieber Zocker statt Gründer und Mittelstand fördern
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Kategorie: Sonstiges
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